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Die Kämpfe um Mutter Erde als Buch von Walter R...
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Die Kämpfe um Mutter Erde:Eine Untersuchung über soziale Konflikte landloser Campesinos in Südbrasilien Walter Roberto Marschner

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 02.04.2019
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Bedrohtes Amazonien
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Die Agrarmultis betreiben im großen Ausmaß Brandrodungen im Amazonasgebiet, um darauf Monokulturen zur Gewinnung von Biotreibstoff oder Viehweiden entstehen zu lassen. Die Bauern werden enteignet und vertrieben. Peter Overbeck beschreibt Leben und Kampf der Kleinbauernfamilien sowie die Aktionen der ´´Bewegung der Landlosen´´ (MST), also des organisierten bäuerlichen Widerstands. Neben einem Abriss der geopolitischen Entwicklung im Amazonasgebiet im 20. Jahrhundert berichtet Peter Overbeck in diesem Buch von den Kämpfen einiger Bauern, die er genau beobachtet hat. Es geht um Raimundo und seine Familie, deren Entwicklung und Schicksal beispielhaft für die Katastrophe im Amazonasgebiet steht: Vertreibung der Bevölkerung, sklavereiähnliche Arbeitsbedingungen in den Rodungsgebieten, eklatante Umweltzerstörungen, Widerstand gegen das Agrobusiness. Illustriert ist das Buch mit Acrylzeichnungen Peter Overbecks (im Original 30 x 40 cm), die er anhand seiner damaligen Fotos gemacht hat.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Indien im Aufbruch
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Die neue Gandhi-Bewegung und ihre Ziele Ekta-Parishad ist eine indische Volksbewegung gegen Gewalt, die sich mit Friedensmärschen für die Landrechte der an den Rand gedrängten Bevölkerung einsetzt: arme und nahezu landlose Bauern, kastenlose und waldbewohnende Stammesgruppen. Rajagopal ist ihr Gründer und Initiator. Karl-Julius Reubke hat ihn auf vielen seiner Märsche begleitet und schildert eindrücklich seine Erlebnisse und Erfahrungen, dokumentiert durch zahlreiche Abbildungen. Ekta Parishad macht es sich zur Aufgabe, den örtlichen Gemeinschaften die Verfügungsgewalt über ihre Lebensgrundlagen wiederzugeben, die ihnen durch Waldrodungen und die fortschreitende Industrialisierung genommen wurden - und werden. Die Menschen brauchen Trinkwasser, Nahrung und vor allem ein Stück Land, um davon zu leben, darauf zu arbeiten und sich davon zu ernähren, denn Armut bedeutet hier Landlosigkeit. Darum ist der vordringlichste Ruf: land first! Der Leser gewinnt im Verlauf der Darstellung Einblicke in die Lebensweise der armen Bevölkerung und erfährt in vertiefenden Kapiteln vieles über die Kultur, die Geschichte, Religion und die Sprachen des Landes. Der Weg Rajagopals in der Nachfolge Gandhis ist ein Weg der Gemeinschaft in die Zukunft, wobei er aber nicht als Guru auftritt, dem die anderen folgen sollen, sondern als einer, der die anderen mitnimmt. Er regt die Menschen an, aus eigener Initiative handelnd in der Gemeinschaft zu wirken. Sie sollen ein Gleichgewicht herstellen zwischen dem Verbrauch und der Regeneration ihrer Ressourcen, wie es in alten Zeiten bestand, um nicht zuletzt auch ihre Stammeskultur zu schützen. An Rajagopals Erfolgen und den Reaktionen der Menschen, die durch seine Fragen und Reden Eigeninitiative entwickeln, wird deutlich, welch kulturell-soziale Samenkraft in den Ärmsten der Armen in Indien verborgen liegt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Reis & Asche
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2014 veröffentlichte die indische Autorin Meena Kandasamy auf Englisch den Roman The Gypsy Goddess, der hier nun in deutscher Übersetzung geboten wird. Sie erzählt darin von dem Massaker in Kilvenmani (Süd-Indien), bei dem 1968 vierundvierzig landlose Dalit (´Unberührbare´), Landarbeiter, in ihren Hütten verbrannt wurden. Kinder und Frauen wurden nicht geschont. Die Mörder wurden von Grundbesitzern beauftragt. Eine Strafaktion gegen den Anspruch der Landarbeiter auf bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Sie hatten sich der kommunistischen Partei angeschlossen und das Undenkbare gewagt: die Stimme zu erheben. Ihre Bitte um eine halbe Portion Reis mehr am Tag führte zu ihrer Ermordung. Aber was heißt, Kandasamy erzählt? Kann sie das, die 16 Jahre nach dem Massaker Geborene, der die Geschichte nur durch mündliche Berichte, Zeitungsartikel und Gerichtsakten zugänglich ist? Das Archivierte zeugt von einem Justizskandal. Polizei, Politiker und Richter waren auf Seiten der Grundbesitzer und setzten sich brutal gegen die Unberührbaren durch, deren Ohnmacht und Schweigen ein weiteres Mal besiegelt wird. Einen Roman zu veröffentlichen ist ein Akt bürgerlicher Souveränität, eine Möglichkeit, die eine entscheidende Differenz markiert zu den Menschen, denen Kandasamy sich widmen will. Sie ist auf der anderen Seite, verfügt über die Macht der Sprache und des Wissens. Kandasamy zerstört alle Erwartungshaltungen an Form und Sprache, kokettiert nicht mit Exotismus oder geübtem Storytelling. Und gibt dem Ernst und der Tragik der Geschichte auf paradoxe Weise eine kraftvolle zusätzliche Dimension. Kollektiver Widerstand und individuelles Handeln erhalten als Geschichte und literarisches Szenario neue Brisanz. ´´Gewaltig....Gypsy Goddess hat einen lyrisch, radikalen Kern, der einen mutigen Blick auf die Beziehung zwischen Armut und Macht wirft.´´ Guardian Meena Kandasamy, geboren 1984 in Indien, ist Lyrikerin, Übersetzerin, Aktivistin und Doktorin für Linguistik. Als Tabubrecherin bekannt, von den einen bejubelt, von den anderen gehasst, thematisiert sie in ihren Gedichten die Rechte der Frauen, das Kastensystem im heutigen Indien, Prostitution und Gewalt. Durch ihr mutiges und engagiertes Auftreten, nicht erst seit der Herausgabe ihrer Gedichtbände ist sie ständigen Diffamierungen und Bedrohungen ausgesetzt. Sie lebt heute in Chennai, Indien. Claudia Wenner, promovierte Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerin, Herausgeberin, übersetzte u.a. Virginia Woolf, Raymond Carver und Quentin Bell. 1998 ging sie als DAAD-Lektorin nach Delhi und widmet sich seither indischer Kultur. Für die Neue Zürcher Zeitung schreibt sie regelmäßig über Indien. Sie lebt im südindischen Pondicherry und in Frankfurt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 17.04.2019
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In anderen Herzen
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´´Ma, ich gehe fort. Ich bin erschöpft vom Konsumieren, vom Nehmen und Raffen. Ich bin so vollgestopft, dass ich keine Luft mehr kriege. Ich gehe fort, um mich zu reinigen, mein altes Leben hinter mir zu lassen. Ich habe das Gefühl, in einem geborgten Haus zu leben. Es ist Zeit, mein eigenes zu suchen. Verzeih mir.´´ Kalkutta, 1967 - die Stadt befindet sich im Aufruhr, Studenten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, Betriebe werden bestreikt. Angetrieben von dem Wunsch, sein eigenes Leben und die Welt zu verändern, hat sich Supratik, der älteste Enkel im Haus der Ghoshes, einer maoistischen Gruppierung angeschlossen. Während er versucht, die landlosen Tagelöhner für den bewaffneten Kampf zu gewinnen, und sich dabei in die Widersprüche zwischen politischem Idealismus und terroristischer Aktion verstrickt, bleiben die Zeichen der Zeit hinter den Mauern des Familiensitzes unerkannt. Noch herrschen der alternde Patriarch und seine Frau über die weitverzweigte Familie und ein Unternehmen, das diese in Wohlstand leben lässt. Aber so wenig sie die Brüchigkeit der alten Ordnung erkennen, so blind sind sie für die dunklen Geheimnisse der Kinder, die Intrigen der Schwiegertöchter und den schleichenden Kollaps des Familienunternehmens, der die Familie schließlich vor eine Zerreißprobe stellt. Meisterhaft erzählt Neel Mukherjee die Geschichte vom Verfall einer Familie und seziert dabei die Seele einer Nation.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Revolutionäre Bewegungen in Sparta zwischen 220...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universität Rostock (Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Reform und Revolution im hellenistischen Sparta, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Scheitern der Reformpolitik Agis IV., welcher zwar Elan, aber wenig realpolitisches Gespür mitbrachte und so der erste spartanische König wurde, den die Ephoren hinrichten ließen, blieben die wirtschaftlichen und sozialen Probleme Spartas ungelöst. Die Zahl der Vollbürger war auf 700 geschmolzen, nur ganze 100 davon besaßen eigenes Land, das übrige, mittellose Volk nahm ohne Eifer an den Kriegen teil und wartete, laut Plutarch, auf die Gelegenheit zum Umsturz. Der Verfall des Staates der Lakedaimonier setzte ein, als das Lykurgische Gesetz aufgehoben wurde, nach welchem der Vater sein Landlos jeweils dem Sohn hinterlassen musste und ergo Grund und Boden in der Familie zu bleiben hatten und nicht veräußert werden durfte. Nach Beseitigung dieses Gesetzes erwarben die Mächtigen Güter und der Reichtum floss von da an in den Händen weniger zusammen. Der gesamte Reichtum der Stadt war in den Händen dieser Großgrundbesitzer versammelt, die ihre wirtschaftliche Macht ausspielten, um diesen Konzentrationsprozess weiter voranzutreiben. Durch das starke soziale Gefälle war die Unzufriedenheit groß und die Spannungen enorm. Diese Arbeit soll darstellen, welche Reformversuche seit Agis unternommen wurden, um, zum einen, die sozialen Missstände zu beseitigen und zum anderen, um Sparta auf die Bühne der großen Politik auf der Peloponnes zurückzuführen. Im Zentrum steht dabei die Regierungszeit Nabis´, wobei aber ein Augenmerk auf die Entwicklung der genutzten politischen Mittel von Agis bis Nabis gelegt werden soll, deren sich die Herrscher Spartas bedienten und beginnend mit dem Bruch der Verfassung durch Agis, über den politischen Mord bei Kleomenes bis zur selbstverständlichen Gewaltanwendung unter Nabis in ihrer Brutalität und Skrupellosigkeit eine ständige Steigerung erfuhren. Um Entwicklungen in eben jenem und im sozialen Bereich aufzeigen zu können, erfasst die Arbeit den Zeitraum etwa 20 Jahre vor Nabis bis zu dem Zeitpunkt, als dessen Regierung in Sparta zu ihrem Ende kommt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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